Winde und beste Jahreszeiten

Das Gesetz der Meeresenge schreiben die Winde Levante und Poniente. Der Levante tritt auf, wenn sich über der Halbinsel ein Hochdruckgebiet bildet. Meistens findet dies im Sommer statt, kann aber auch im Rest des Jahres zu jeder Zeit auftreten. Der Ostwind wird durch die Meeresenge kanalisiert und beschleunigt sich dadurch. Der Levante kann über den Zeitraum von einem Monat anhaltend stark sein, und Windstärken von bis zu 9 Beaufort oder mehr erreichen. Normalerweise aber erreicht er Beaufort 7/8 für einige Tage und verliert dann langsam an Intensität.

Der Levante wechselt sich mit seinem Bruder Poniente ab. Dieser kommt aus Richtung Westen und wird durch ein Tiefdruckgebiet über der Halbinsel erzeugt. An der Küste ist dann mit Wellen und schlechtem Wetter zu rechnen. Abhängig vom Weg, den das Tief zurücklegt und der Intensität, hält der Wind weniger oder länger an und erzeugt mehr oder weniger Regen. Die Ponientezeit begint normalerweise im Herbst und Winter, so dass Wellen an die Küste getragen werden. Gewöhnlich erreicht er Stärken von bis zu 6 Beaufort und dreht nach ein para Tagen Richtung Norden.